Operation Hub

Beziehe Energie aus dem Markt, wenn sie grün und günstig ist

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Energieanlagen werden häufig nicht marktgetrieben betrieben, sondern nach starren Fahrplänen oder Bauchgefühl gesteuert. Dadurch bleibt wertvolle Flexibilität ungenutzt und wird nicht über Regelenergie, Day-Ahead oder Intraday vermarktet – erhebliche Erlöspotenziale gehen verloren.

Betriebskosten senken

Der Operation Hub erschließt Erlöspotenziale durch die gezielte Vermarktung deiner Flexibilität auf Day-Ahead, Intraday und Regelenergiemärkten. Dabei spielt er die wertvollen Filet-Zeiten frei, wenn deine Flexibilität am meisten wert ist.

Resilienz erhöhen

Der Operation Hub erstellt robuste Anlagenfahrpläne, die auch bei unvorhergesehenen Ereignissen stabil bleiben. Durch kontinuierliche Anpassungen auf Basis von Echtzeit-Daten reagiert er flexibel auf Produktionsänderungen und Marktvolatilität.

Emissionen reduzieren

Der Operation Hub berechnet den optimalen Dispatch unter Berücksichtigung von CO2-Zielen. Mit der Near-Optimal-Funktion kannst du bewusst leicht vom Kostenoptimum abweichen, um deine Klimaziele zu erreichen.

> 11 Länder
Aktiv im Einsatz
> 20 TWh
Pro Tag optimiert über alle Produkte
> 147 Werke
Als Zwillinge implementiert

Die Bausteine des Operation Hubs

Der Operation Hub optimiert den Betrieb deiner Energieanlagen in Echtzeit und erschließt Erlöspotenziale über alle relevanten Energiemärkte.

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Der Operation Hub optimiert simultan über alle Energieträger: Strom, Gas, Wärme, Kälte, Druckluft und Dampf. Er erkennt Cross-Carrier-Synergien und nutzt beispielsweise Abwärme aus der Stromerzeugung für Heizzwecke.

Der Operation Hub integriert alle relevanten Energiemärkte in eine einzige Optimierung: Im Regelenergiemarkt wird Leistung für die Netzstabilisierung bereitgestellt und vergütet. Der Day-Ahead-Markt handelt Strom für den Folgetag bis 12 Uhr. Der Intraday-Markt ermöglicht kurzfristige Anpassungen bis zu 5 Minuten vor Lieferung. Der Operation Hub identifiziert die wertvollen Filet-Zeiten und spielt genau dann Flexibilität frei, wenn sie am meisten wert ist.

Der Operation Hub kommuniziert direkt mit deinen Anlagen über Industrieprotokolle wie Modbus und OPC UA. Er liest Daten von SPS-Systemen und Smart Metern und kann über einen Edge Controller Steuersignale senden. Du entscheidest, ob als Human-in-the-Loop mit Handlungsempfehlungen oder als vollautomatische Steuerung.

Der Operation Hub integriert deine Produktionsplanung aus ERP-Systemen, um präzise Bedarfsprognosen zu erstellen. Er berücksichtigt Schichtpläne, Maschinenbelegungen und Produktionsprogramme. So kann er vorhersagen, wann welcher Energiebedarf entsteht und wann Flexibilität verfügbar ist.

Der Operation Hub bietet Multi-Site-Fähigkeit und optimiert dein gesamtes Portfolio standortübergreifend. Er aggregiert Flexibilitäten mehrerer Werke und vermarktet sie gebündelt. So erzielst du bessere Preise und kannst auch kleinere Flexibilitäten wirtschaftlich erschließen.

Der Operation Hub benachrichtigt dich proaktiv per E-Mail oder Push-Notification, wenn Handlungsbedarf besteht. Er warnt vor drohenden Lastspitzen, informiert über Marktchancen und sendet Optimierungsempfehlungen direkt an die relevanten Ansprechpartner.

Der Operation Hub berechnet Flexibilitätsbänder mit Zeitfenstern, Richtung (Kauf/Verkauf), verfügbarer Menge und Grenzpreisen für die Aktivierung. Diese Informationen werden direkt an Flexibilitätsvermarkter oder Trading Desks übermittelt, um eine optimale Vermarktung zu ermöglichen.

Häufige Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zur operativen Optimierung mit dem Operation Hub.

Weitere Fragen?

Der Operation Hub ist für die operative Kurzfristplanung (Stunden bis Tage) und Fahrplanoptimierung zuständig: Wie soll heute und morgen betrieben werden? Der Decision Hub übernimmt die strategische Langfristplanung (Jahre) und Investitionsentscheidungen: Was soll gebaut werden? Beide nutzen das gleiche Energiemodell (Digital Twin).

Der Operation Hub integriert Day-Ahead-, Intraday- und Regelenergiemärkte in eine einzige Optimierung. Er bewertet dynamisch, wo deine Flexibilität den höchsten Wert erzielt, und entscheidet, ob du auf dem Spotmarkt handelst, Regelenergie anbietest oder intern optimierst. So maximierst du die Gesamterlöse.

Der Operation Hub benötigt detailliertere Parameter als der Digital Twin, beispielsweise Ramping-Constraints, Mindestlasten und Anfahrkosten. Zusätzlich braucht er Live-Datenintegration für Zeitreihen von Anlagen und Smart-Meter-Daten. Für Intraday-Trading empfehlen wir 15-Minuten-Intervalle.

Die Live-Datenintegration kann über APIs zu zentralen Systemen wie Data Lakes erfolgen oder über einen Edge Controller direkt vor Ort. Wir unterstützen Industrieprotokolle wie Modbus, OPC UA und EDC für die direkte Kommunikation mit Smart Metern und SPS-Systemen.

Du entscheidest, wie viel Kontrolle du behalten möchtest. Im Human-in-the-Loop-Modus erhältst du Handlungsempfehlungen und entscheidest selbst. Im vollautomatischen Modus steuert der Edge Controller die Anlagen direkt. Wir empfehlen, mit Human-in-the-Loop zu starten und schrittweise zu automatisieren.

Der Operation Hub bietet eine ganzheitliche Optimierung, die Peak Shaving mit Spotmarkt-Arbitrage kombiniert. Er bewertet dynamisch die Trade-offs zwischen Lastspitzenreduktion und günstigen Strompreisen, um deine Gesamtenergiekosten zu minimieren – nicht nur die Spitzen zu vermeiden.

Flexibilitätsbänder beschreiben, welche Flexibilität zu welchem Zeitpunkt verfügbar ist. Sie enthalten Zeitfenster, Richtung (Erzeugung erhöhen/senken), verfügbare Menge in kWh pro 15-Minuten-Block und den Grenzpreis für die Aktivierung. Diese Informationen werden an Vermarkter oder Trading Desks übermittelt.

Ja, der Operation Hub ist als Ergänzung zu bestehenden IT-Systemen konzipiert, einschließlich Leittechnik und Energiemanagementsystemen. Standardisierte Schnittstellen ermöglichen die Integration. Der Operation Hub kann Empfehlungen an dein EMS senden oder über einen Edge Controller die IT-OT-Brücke schlagen.

Für den Operation-Hub-Modus ist eine hohe Genauigkeit bei Parametern und Modellierung entscheidend. Wir empfehlen eine Validierungsphase, in der das Modell gegen historische Daten geprüft wird. Erst wenn es die reale Performance abbildet, sollte der Live-Betrieb starten.

Schau dir an, wie sich Produktion optimieren lässt