Production Scheduling
Produktionsplanung erfolgt meist nach starren Sequenzen aus dem ERP-System – ohne Berücksichtigung von Energiepreisen. Dabei variieren die Stromkosten stündlich erheblich. Wer seine Produktionsaufträge zeitlich flexibel plant, kann bei gleicher Ausbringung deutlich Energiekosten sparen.
Das Production Scheduling verändert nicht, was produziert wird – sondern wann. Du erreichst die gleiche Ausbringung, aber zu niedrigeren Energiekosten durch optimierte Zeitplanung.
Das Production Scheduling verschiebt Produktionsaufträge in günstige Preisfenster. Es nutzt stündliche Strompreisprognosen und identifiziert automatisch die kostengünstigsten Zeiträume für energieintensive Aufgaben.
Das Production Scheduling verhindert, dass mehrere energieintensive Aufgaben gleichzeitig laufen. So vermeidest du teure Lastspitzen und reduzierst deine Leistungspreise – ein signifikanter Kostenblock in der Industrie.
Das Production Scheduling optimiert die zeitliche Planung deiner Produktionsaufträge basierend auf Strompreisprognosen und vermeidet teure Lastspitzen.
Demo anfragenDas Production Scheduling integriert sich direkt mit deinem ERP-System. Es importiert Produktionsaufträge mit allen relevanten Parametern: Auftrags-Nummer, Produkt, Menge, frühester Start und spätester Endtermin.
Für jeden Produktionsauftrag prognostiziert das System den Energiebedarf basierend auf historischen Daten und Maschinenparametern. Je größer der Durchmesser oder je höher die Hubrate, desto mehr Energie wird benötigt – das System lernt diese Zusammenhänge.
Das Production Scheduling gruppiert Aufträge intelligent nach Rüstprozessen. Wenn zwei Aufträge den gleichen Durchmesser oder die gleiche Qualitätsklasse haben, werden sie hintereinander geplant, um Rüstzeiten zu minimieren.
Das System berücksichtigt produktspezifische Energieprofile. Verschiedene Materialien, Grammaturen oder Qualitätsklassen haben unterschiedliche Energieverbräuche – das Production Scheduling optimiert entsprechend.
Das Production Scheduling respektiert deine Schichtzeiten und Personalverfügbarkeit. Wenn eine Maschine nur um 6 Uhr und 14 Uhr starten kann, wird das als Constraint berücksichtigt. So entstehen nur umsetzbare Pläne.
Das Production Scheduling optimiert mehrere Maschinen gleichzeitig und vermeidet, dass energieintensive Prozesse parallel laufen. So wird das Lastprofil geglättet und Spitzen werden vermieden.
Die Ergebnisse werden als Gantt-Chart visualisiert, mit Auftrags-Nummer und allen Details direkt sichtbar. Der optimierte Plan kann als CSV exportiert oder direkt an das ERP zurückgespielt werden.
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur energiekostenbasierten Produktionsplanung.
Weitere Fragen?Das Production Scheduling importiert Aufträge aus SAP oder anderen ERP-Systemen über standardisierte Schnittstellen. Jeder Auftrag enthält Informationen zu Produkt, Menge, Maschine, frühestem Start und spätestem Ende. Nach der Optimierung kann der Plan zurück ins ERP exportiert werden.
Das System lernt aus historischen Produktionsdaten, wie viel Energie jeder Auftragstyp benötigt. Dabei berücksichtigt es Maschinenparameter wie Hubrate und Durchmesser sowie produktspezifische Faktoren wie Material und Qualitätsklasse.
Rüstzeiten werden als Constraints in die Optimierung integriert. Das System gruppiert ähnliche Aufträge, um Rüstwechsel zu minimieren. Ein Wechsel zwischen gleichen Durchmessern kostet weniger Zeit als ein Wechsel zwischen verschiedenen Qualitätsklassen.
Du kannst feste Schichtzeiten und Maschinenverfügbarkeiten definieren. Das System plant nur innerhalb der verfügbaren Zeitfenster und respektiert Einschränkungen wie Nachtschicht-Verbote oder fixe Startzeiten.
Besonders gut geeignet ist es für Batch-Fertigung und diskrete Produktion, beispielsweise in der Papierindustrie, Metallverarbeitung oder bei Verpackungsherstellern. Bei kontinuierlichen Prozessen wie in der Chemieindustrie ist die Anwendung komplexer.
Das System übernimmt zunächst die Sequenz aus dem ERP-System. Dann optimiert es die zeitliche Platzierung, um Energiekosten zu minimieren, während die logischen Abhängigkeiten erhalten bleiben. Auf Wunsch kann auch die Sequenz selbst optimiert werden.
Ja, du kannst einzelne Aufträge fixieren oder Zeitfenster vorgeben. Das System optimiert dann um diese Constraints herum. Auch manuelle Anpassungen nach der Optimierung sind möglich.
Je nach Komplexität und Anzahl der Aufträge dauert eine Optimierung wenige Sekunden bis mehrere Minuten. Für Zeiträume über drei Tage kann die Rechenzeit länger sein. RIZM arbeitet kontinuierlich an der Beschleunigung der Algorithmen.
Der Operation Hub optimiert den Betrieb von Energieanlagen (KWK, Speicher, Wärmepumpen). Das Production Scheduling optimiert die zeitliche Planung von Produktionsaufträgen. Beide können zusammenarbeiten: Der Operation Hub liefert Energiepreis-Prognosen, das Production Scheduling nutzt sie für die Auftragsplanung.
Das System plant energieintensive Aufträge so, dass sie zeitlich versetzt laufen. Wenn eine große Maschine läuft, werden andere große Verbraucher auf später verschoben. So bleibt die Gesamtlast unter der Spitze und du sparst Leistungspreise.